Houben, H., & Chirvi, M. (2017). Reformnotwendigkeit und Reformalternativen für den Einkommensteuertarif. Berlin: Institut Finanzen und Steuern (IFSt).
Abstract
Vor dem Hintergrund des aktuell anstehenden Wahlkampfes zur Bundestagswahl 2017 stellt sich erneut die Frage nach Änderungen des Einkommensteuertarifs. Dabei stehen weniger grundsätzliche Reformen in der Tarifstruktur als vielmehr eine bessere Ausbalancierung des Tarifs unter den Aspekten der Reduzierung oder Beseitigung des sog. Mittelstandsbauches und der Entlastung insbesondere mittlerer Einkommensbezieher im Vordergrund. Gleichzeitig werden weitere Aspekte wie bspw. Änderungen in der Belastung von Beziehern höherer Einkommen diskutiert. Die vorliegende Schrift widmet sich zunächst der Frage, welche Kriterien als Maßstab für die Bewertung von Tarifreformalternativen dienen sollen. Wenn es darum geht, einen Steuertarif zu optimieren, so ist die nächstliegende Frage die nach dem geeigneten Beurteilungsmaßstab für Optimalität. Die ökonomische Theorie der optimalen Besteuerung dient als Ausgangspunkt für einige grundsätzliche Erwägungen und wird flankiert von einer Betrachtung des Verlaufs der Einkommensteuerquote, um den Spielraum für mögliche Steuersenkungen einzugrenzen. Da ein optimaler Tarif aus wissenschaftlicher Perspektive nicht unabhängig von Gerechtigkeitsvorstellungen abgeleitet werden kann, gilt im Anschluss das Augenmerk insbesondere den gegenwärtigen Reformzielen der Parteien. Unter den beiden Aspekten der Aufkommens- und der Verteilungswirkungen wird zunächst die gänzliche Abschaffung des Mittelstandsbauches betrachtet. Wegen der hohen Aufkommenseinbußen gilt der Fokus dann alternativen Tarifen und deren Entlastungswirkungen für die verschiedenen Steuerzahler. Dabei gilt die besondere Aufmerksamkeit der Entlastung mittlerer Einkommen sowie der Begrenzung des Aufkommensverlustes auf die vom BMF als finanzierbar eingestuften 15 Mrd. €.
John, P., Takagi, N., Noble, A., Björkroth, P., & Brooks, B. (2016). VTS-Bot: Analysis and Implementation of a Student-Centred Learning Approach by Using a ChatBot Computer Programme to Provide for Outcome-based Maritime Communication Training. IAMU Research Project (S. 68). Tokyo (Japan): International Association of Maritime Universities (IAMU) Secretariat. (Original work published August 2016)
Peña, A., Hasager, C. B., Badger, M., Barthelmie, R. J., Bingöl, F., Cariou, J.-P., … Wagner, R. (2015). Remote Sensing for Wind Energy. Denmark: DTU Wind Energy. Abgerufen von https://orbit.dtu.dk/en/publications/remote-sensing-for-wind-energy-4
Brandenburg, M. (2013). Quantitative Models for Value-Based Supply Chain Management. Lecture Notes in Economics and Mathematical Systems (S. 219). Berlin, Heidelberg: Springer. http://doi.org/10.1007/978-3-642-31304-2
Abstract
Supply chain management (SCM) strives for creating competitive advantage and value for customers by integrating business processes from end users through original suppliers. However, the question of how SCM influences the value of a firm is not fully answered. Various conceptual frameworks that explain the coherence of SCM and company value, comprehended as value-based SCM, are well accepted in scientific research, but quantitative approaches to value-based SCM are found rather seldom. The book contributes to this research gap by proposing quantitative models that allow for assessing influences of SCM on the value of a firm. Opposed to existing models that limit the observation to chosen facets of SCM or selected value drivers, this holistic approach is adequate to • reflect configurational and operational aspects of SCM, • cover all phases of the product life cycle, • financially compare value impacts of profitability-related and asset-related value drivers, and • assess influences of dynamics and uncertainties on company value.