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Eine Dozentin, zwei Studentinnen und zwei Studenten stehen um einen leuchtend gelben Motorblock. Die Dozentin, klein mit blonden Haaren und Brille, gestikuliert beim Erklären, die Student*innen blicken sie aufmerksam an.

Schiffsmaschinenbau

Schwerpunkt im Studiengang Schiffs- und Anlagentechnik

Dieser Schwerpunkt passt zu dir

  • wenn du Schiffe und Schiffbau, aber auch andere große und komplexe technischen Anlagen spannend findest

  • wenn dir Umweltschutz wichtig ist

  • und du einen Beitrag zu einer stabilen wirtschaftlichen Versorgung von Deutschland und Europa leisten willst

  • wenn du lösungsorientiert bist

  • wenn du eine Ausbildung zum*zur Industriemechaniker*in oder Mechatroniker*in hast (Das ist aber kein Muss!)

Besonders bei uns

  • Schiffsmaschinenbau kannst du nur bei uns studieren

  • dein Studium richtet sich an den Anforderungen der Branche aus

  • deswegen ist ein Gesamtsystemverständnis wichtiger als Expertise in Einzelgebieten

  • lerne zusammen mit Studierenden der Schiffsbetriebstechnik – das weitet den Blick und bereitet dich optimal auf den Job vor

  • studiere praxisnah und lerne in unserem Maschinensimulator die Herausforderungen deiner Mitstudierenden aus der Schiffsbetriebstechnik und von zukünftigen Kund*innen selbst kennen

Was ist das eigentlich, Schiffsmaschinenbau?

Die Zusammenhänge in der Schiffstechnik sind so komplex wie spannend, und weil sie nicht immer dieselben sind wie die an Land, braucht die maritime Industrie Profis mit seefestem Maschinenbau-Knowhow. Maschinen und Anlagen an Bord müssen oft robuster sein als solche an Land, sie müssen auf begrenztem Platz und mit begrenzter Energieversorgung funktionieren.

Wer Schiffe und ihre Technik in ihrer Gänze versteht, kann dieses Wissen auch auf andere komplexe technische Anlagen anwenden: auf Offshore-Anlagen, auf Großmotoren, auf den Modul- und Anlagenbau.

Modulplan

Bilder aus dem Studiengang

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    Ein Dozent und eine Studentin stehen in einem Maschinenraum an einer großen, leuchtend blauen Anlage. Beide tragen dunkelblaue Arbeitsanzüge und Ohrschützer. Der Dozent erklärt etwas und zeigt auf die Maschine, die Studentin hört und schaut aufmerksam zu.
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    Eine Gruppe von Studierenden und einem Dozenten steht in einer Maschinenhalle rund um eine große, silberne Anlage. Ein weiterer Student steht direkt vor der Anlage und greift gerade zu, um etwas an den Einstellungen zu verändern.
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    Eine Gruppe von Studierenden schaut aufmerksam zu, während eine Dozentin an einem großen, leuchtend gelben Motorblock herumschraubt.
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    Eine Studentin und ein Dozent stehen auf einem Metallturm und betrachten eine technische Anlage. Auf einem Schild an dem Turm steht "Closed loop SOx scrubber system" sowie diverse Unternehmens-Logos, unter anderem das der Hochschule Flensburg. Im Hintergrund sieht man ein Metalldach sowie das blaue Wasser und die Wälder der Flensburger Förde.

Jobperspektiven

Mit deinem Abschluss in Schiffsmaschinenbau findest du nicht nur im maritimen Bereich einen Job. Deine Kompetenzen sind auch im Kraftwerksbau und rund um den Bau großer Land- und Offshore-Anlagen gefragt. Unsere ehemaligen Studierenden arbeiten zum Beispiel hier:

  • Werften und ihrer Zulieferindustrie             
  • Motoren-, Modul- und Anlagenbauern
  • Klassifikationsgesellschaften
  • Behörden du Institutionen
  • Reedereien

Je nach Branche sind die Aufgaben, die du übernehmen wirst unterschiedlich, z.B.:

  • Konzeption und Konstruktion
  • technische Abnahmen
  • Forschung und Entwicklung
  • Inbetriebnahme und Instandsetzung
  • Modernisierung und Retrofit

Dass die Fähigkeiten und Kompetenzen des Schiffsmaschinenbaus immer gefragter werden, zeigt auch die stetig wachsende Zahl unserer Industriepartner*innen, die ihren Auszubildenden parallel zur beruflichen Ausbildung das Schiffsmaschinenbau-Studium ermöglichen.

Aktuelle Themen rund um den Schwerpunkt

Maritime Energiewende

90 Prozent des weltweiten Handels erfolgt per Schiff. Und Schiffe fahren meist noch mit fossilen Brennstoffen – um die Emissionen, die so verursacht werden, zu reduzieren und die Schifffahrt grüner zu machen, gibt es viele Ansätze: Der Umstieg auf hybride Antriebe, Methanol oder LNG z.B. Damit die Energiewende im maritimen Bereich gelingen kann, braucht es Expert*innen des Schiffsmaschinenbaus.

Offshore

Offshore-Anlagen, vor allem Windparks und Umspann-Plattformen, werden für die Energieversorgung in der Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen. Expertise aus dem Schiffsmaschinenbau wird benötigt, damit sie effizient, zuverlässig und sicher funktionieren. Bei der Konzeption, Projektierung und Konstruktion wie im Bereich von Sicherheitstechnologien sowie bei der Risikobewertung.

Autonome (Hilfs-)Systeme

Je mehr Schiffe auf den zum Teil ganz schön engen Wasserstraßen fahren, desto höher wird das Risiko einer Kollision – nicht nur mit anderen Schiffen, sondern auch mit den Begrenzungen der Fahrrinne. Sensoren beispielsweise unterstützen Lots*innen zunehmend dabei, alles im Blick zu haben und für einen sicheren Schiffsbetrieb zu sorgen.

Studienberatung