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Gendersensible Sprache: Rechtliche Grundlagen, Forschung und Anregungen

Für alle, die noch mehr dazu wissen wollen, warum es richtig und wichtig ist, gendersensibel zu formulieren, haben wir hier rechtliche und wissenschaftliche Grundlagen und ein paar Links zur Inspiration zusammengestellt.

Basis

  • Bekanntmachung des Innenministeriums des Landes Schleswig-Holstein vom 09.05.1990 (Anlage 2)
  • Dr. Friederike Braun: Mehr Frauen in die Sprache - Leitfaden zur geschlechtergerechten Formulierung. Ministerium für Justiz, Frauen, Jugend und Familie des Landes Schleswig-Holstein 24105 Kiel, 2000.
  • Barbara Berckhan: Geschlechtsspezifische Kommunikation – Leitfaden für Führungskräfte. Ministerium für Justiz, Frauen, Jugend und Familie des Landes Schleswig-Holstein 24103 Kiel, 2003. (Anlage 3)

Literatur und Forschung  

Die mit * gekennzeichneten Werke sind in der ZHB Flensburg erhältlich

  • Barbara Becker-Cantarino: Genderforschung und Germanistik: Perspektiven von der frühen Neuzeit bis zur Moderne. Weidler, Berlin 2010.*
  • Dagmar Stahlberg, Sabine Sczesny: Effekte des generischen Maskulinums und alternativer Sprachformen auf den gedanklichen Einbezug von Frauen. In: Psychologische Rundschau. Band 52, Nr. 3, S. 131–140 (https://fh-muenster.de/gleichstellung/downloads/Generisches_Maskulinum_Stahlberg.pdf (23.09.2013)).
  • Doerte Bischoff: Mitsprache, Rederecht, Stimmgewalt: genderkritische Strategien und Transformationen der Rhetorik. Winter, Heidelberg 2006.*
  • Karin M. Eichhoff-Cyrus (Hg.): Adam, Eva und die Sprache. Beiträge zur Geschlechterforschung. Duden, Mannheim u.a. 2004.
  • Luise F. Pusch (Hrsg.): Feminismus: Inspektion der Herrenkultur. Ein Handbuch. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1983.*
  • Luise F. Pusch: Das Deutsche als Männersprache. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1984.*
  • Luise F. Pusch: Gerecht und Geschlecht: neue sprachkritische Glossen. Wallstein, Göttingen 2014.
  • Luise F. Pusch / Senta Trömel-Plötz (Hrsg.): Sprache, Geschlecht und Macht I. Themenheft (= Linguistische Berichte. Nr. 69). 1980 S.15-58-.
  • Luise F. Pusch: Alle Menschen werden Schwestern: feministische Sprachkritik. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1997.*
  • Maria Buchmayr: Geschlecht lernen: gendersensible Didaktik und Pädagogik. Studien-Verl., Innsbruck 2008.*
  • Penelope Eckert: Language and gender. Cambridge Univ. Press, Cambridge 2013.*
  • Senta Trömel Platz: Vatersprache, Mutterland. Beobachtungen zu Sprache und Politik. Frauenoffensive, München 1992.*Ute Osterkamp: Geschlechterverhältnisse, Sprache und Symbolik, Solidarität/Rassismus, Schule im Neoliberalismus. Argument-Verl., Hamburg 2006.
  • Anja Gottburgsen: Stereotype Muster des sprachlichen „doing gender“: eine empirische Untersuchung. Westdeutscher  Verlag, Wiesbaden 2000.*
  • Eva Boesenberg: Chancen und Grenzen des Dialogs zwischen den Geschlechtern: Beiträge zum 2. Tag der Frauen- und Geschlechterforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Lang, Frankfurt am Main [u.a.] 2003.*
  • Isolde Albrecht: Sprache, Arbeit und geschlechtliche Identität: wie moderne Arbeitsbegriffe alte Geschlechtslogiken transportieren; eine sprachgeschichtliche und psychologische Studie. Transcript, Bielefeld 2008.*
  • Tamara Faschingbauer: Neuere Ergebnisse der empirischen Genderforschung. Olms, Hildesheim 2002.*
  • Dries Vervecken, Bettina Hannover: Yes I Can! Effects of Gender Fair Job Descriptions on Children’s Perceptions of Job Status, Job Difficulty, and Vocational Self-Efficacy. In: Social Psychology (2015), 46, pp. 2015 Hogrefe Publishing. à https://econtent.hogrefe.com/doi/abs/10.1027/1864-9335/a000229
  • Dries Vervecken: The Impact of Gender Fair Language Use on Children’s Gendered Occupational Beliefs and Listeners' Perceptions of Speakers. Berlin 2012 http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_000000014195/Dries_Vervecken_Ph._D._The_Impact_of_Gender_Fair_Language_Use___For_UB.pdf?hosts=

Für Ihre Inspiration