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Lampendesign

Papierlampe wird im Dunkeln hochgehalten.

Für die Durchführung des Projektes sind 7 Stunden (inkl. Pause) vorgesehen, wenn mit der gleichen Altersstufe und Gruppengröße gearbeitet wird. Ziel des Projektes ist es, einen vollständigen Designprozess zu durchlaufen und eine funktionierende Lampe mit individuell gestaltetem Lampenschirm zu entwickeln und zu fertigen.

Ablauf des Projekts

Phase 1: Design-Thinking und den Unterschied zwischen Kunst und Design verstehen

Das Projekt beginnt mit einem Einstieg in den Design-Thinking Prozess. Danach erarbeiten die Lernenden unter Anleitung die Unterschiede zwischen Kunst und Design. Nachdem der Ablauf des Projektes erläutert wurde, starten die Schülerinnen und Schüler in Zweiergruppen mit der Design Challenge, eine individuelle Nachttischlampe zu gestalten.

Phase 2: Zusammenbau der Lampenbasis

In Zweiergruppen fertigen nun alle Teilnehmenden aus einem vorliegenden Lampenbausatz mithilfe einer  Montageanleitung ein Grundgerüst für ihre Nachttischlampe. Dabei werden die Einzelteile mit Holzleim  zusammengefügt.

Es kann hilfreich sein, eine Einwegspritze mit Leim zu befüllen, um diesen besser zu portionieren und verteilen. Die Lampenbasis sollte ausreichend Zeit zum Trocknen erhalten und wird vorerst nicht weiter benötigt.

Phase 3: Ideenfindung, Entwicklung und Testen eines Prototyps (analog)

Die Lernenden skizzieren in ihrer Kleingruppe erste Ideen für ihre Lampen. Dabei kann bereits mit farblichen Mitteln gearbeitet werden. Die Skizzen werden nun auf dickes Papier übertragen und an einer Lampenbasis getestet. Dabei ist es hilfreich die exakten Größen von Motiven zu erproben, um genaue Vorstellungen über die Leuchteffekte
zu erhalten.

Phase 4: Einführung in die Software und Designerstellung (digital)

Inhalt der vierten Phase ist es, das erprobte Design des Prototypen zu digitalisieren und in die Software Inkscape zu übertragen. Die Schülerinnen und Schüler erlernen die Grundfunktionen der Software und erstellen eine digitale Zeichnung ihrer erprobten Motive. Diese werden anschließend als Vektorgrafik im .dxf-Format exportiert.

Phase 5: Lasercutting, Schleifen, Ölen, Bemalen, Leimen

Die Vektorgrafik wird an den Lasercutter übertragen und geschnitten. Die Lernenden entscheiden individuell, wie sie mit den gefertigten Lampenseiten fortfahren. Es stehen die Möglichkeiten des Schleifens, Ölens, Bemalens und Hinterlegen mit farbigem Papier zur Auswahl. Dieser Arbeitsschritt erfordert feinmotorisches Geschick.

Der letzte Fertigungsschritt ist das Verleimen der individuell gestalteten Lampenschirme an der Lampenbasis.

Phase 6: Präsentation und Reflexionsrunde

Die fertig designten und montierten Nachttischlampen werden von allen Teilnehmenden mit einem Namen und Werbeslogan versehen und in einer Art Lampenausstellung präsentiert. Die Schüler und Schülerinnen geben sich gegenseitig Rückmeldung und lernen sowohl Kritik zu äußern als auch anzunehmen.

Eindrücke aus dem Projekt