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Hochschuldidaktik: Konfliktmanagement und Kommunikation

Freitag, 9. November 2018 - 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Wenn Menschen miteinander arbeiten und lernen, gelingt es nicht immer, die passenden Worte zu finden. Schnell kann eine kleine Bemerkung oder eine "falsche" Frage zu Missverständnissen, Ärger oder Stress und dann zu Konflikten führen.

Beschreibung:

Wenn Menschen miteinander arbeiten und lernen, gelingt es nicht immer, die passenden Worte zu finden. Schnell kann eine kleine Bemerkung oder eine "falsche" Frage zu Missverständnissen, Ärger oder Stress und dann zu Konflikten führen. Mit dem Fokus auf die zugrunde liegenden Bedürfnisse und Interessen der jeweiligen Konfliktparteien entsteht ein anderer Blick auf die Situation und die Bereitschaft, festgefahrene Positionen aufzulockern. Auf dieser Grundlage lassen sich Konflikte bearbeiten und gemeinsam Lösungen finden, die beide Seiten berücksichtigen.

Der Schwerpunkt dieses Seminars liegt auf der Vermittlung einer mediativen, vermitttelnden Grundhaltung in der Konfliktbearbeitung und einer wertschätzenden Kommunikation – angelehnt das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg.

Ziel der Fortbildung ist es, die eigenen Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Konflikten zu erweitern und eine klare und gleichzeitig wertschätzende Haltung im Konflikt zu entwickeln. Es werden die Grundlagenvon Konflikterklärungsmodellen vorgestellt und die Wirkung der eigenen Sprache in Konflikten reflektiert. Die Teilnehmenden lernen dabei, die Konflikthintergründe zu erkennen, ihre eigene Position klar zu formulieren sowie die Anliegen des Gegenübers wohlwollend zu hören und zu verstehen.

Mit einer Mischung aus Theorie und Praxis wird die Entstehung von Konflikten und ein möglicher Umgang damit auf der Grundlage der Gewaltfreien Kommunikation unter Einbeziehung der Mediationsarbeit vermittelt, anhand von vielen praktischen Übungen und in Kleingruppenarbeit vertieft und mit Fallbeispielen aus dem Arbeitsalltag in Hochschule und Bildung selbst erprobt.

Schwerpunkte:

• Konflikt- und Kommunikationsanalyse: Das Doppel-Eisbergmodell
• Kommunikationstheorie: Elemente in der Sprache, die Konflikte verursachen und die sie lösen
• Ursache von Konflikten: Interessen und Bedürfnisse in Mediation und Konfliktbearbeitung
• Aspekte der gewaltfreien Kommunikation als Kommunikationsmethode in Konflikten

Methoden:

• Arbeit an Fallbeispielen
• theoretische Inputs
• Übungen in Kleingruppen und Austausch im Plenum

Zielgruppe:

alle Lehrenden

Teilnehmendenzahl:

max. 12

Kursleitung:

Anke Immenroth, Mediatorin und Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation (www.anke-immenroth.de)

Zeit:

09.11.2018, 09:00-17:00 Uhr

Ort:

ZHB 111

Anmeldung:

Die Veranstaltung ist ausgebucht. Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich. Für Fragen stehen wir Ihnen unter hochschuldidaktik@campus-flensburg.de gerne zur Verfügung.

Die hochschuldidaktischen Angebote finden im Rahmen des Projekts „MeQS – Mehr StudienQualität durch Synergie“ statt und werden durch das BMBF finanziert. Die Veranstaltungen stehen allen Lehrenden der Verbundhochschulen Fachhochschule Kiel und Europa-Universität Flensburg offen.

Zentrale Hochschulbibliothek Flensburg (ZHB), Raum 111