Die Hochschule Flensburg lädt am 27. Februar zu einem interdisziplinären Symposium zur Mensch-KI-Interaktion ein. Forschende, Praktiker*innen und Studierende diskutieren aktuelle Fragestellungen an der Schnittstelle von Human Factors und Künstlicher Intelligenz – von erklärbarer KI über Vertrauen und Akzeptanz bis hin zu ethischen und rechtlichen Aspekten. Organisiert von Marc Aubreville bringt das Symposium methodische Forschung und anwendungsnahe Projekte in den Dialog.
Die Hochschule Flensburg veranstaltet erneut ein interdisziplinäres Symposium zur Mensch-KI-Interaktion, organisiert von Marc Aubreville, Professor für Visual Computing. Ziel der Veranstaltung ist es, bestehende Forschungskompetenzen der Hochschule im Bereich Human Factors und Künstliche Intelligenz gezielt zusammenzuführen und den Dialog zwischen beiden Forschungsrichtungen zu stärken.
„An der Hochschule Flensburg existiert bereits viel Forschung in beiden Bereichen – teilweise an der Schnittstelle, teilweise darüber hinaus“, erklärt Aubreville. „Das Symposium schafft einen gemeinsamen Raum, in dem Forschende aus beiden Richtungen an einem Ort und an einem Tag miteinander ins Gespräch kommen.“
Das Symposium findet statt am Freitag, 27. Februar, von 9 bis 16 Uhr im D-Gebäude, Raum D325.
Aktuelle Fragestellungen an der Schnittstelle von Mensch und KI
Im Mittelpunkt des Symposiums am Freitag, 27. Februar, stehen Fragestellungen, die derzeit sowohl die Forschung als auch die Praxis intensiv beschäftigen. Dazu gehört unter anderem, wie KI menschliche Entscheidungen beeinflusst, wie Vertrauen in KI-Systeme entsteht und wie deren Funktionsweise für unterschiedliche Zielgruppen nachvollziehbar vermittelt werden kann.
Thematisch widmet sich das Symposium unter anderem folgenden Schwerpunkten:
- Grundlagen der Mensch-KI-Interaktion
- Zielgruppenspezifische Interaktion – vom KI-Laien bis zur Expertin bzw. zum Experten
- Psychologische Dimensionen wie Vertrauen, Verlässlichkeit und Akzeptanz
- Erklärbare KI (XAI) und die Transparenz von Modellen und Entscheidungsprozessen
- Ethische und rechtliche Fragestellungen im Umgang mit autonomen Systemen
- Methodische Ansätze und innovative KI-Verfahren
Insbesondere Fragen der Kommunikation zwischen Mensch und KI ziehen sich als roter Faden durch viele Beiträge des Symposiums.
Forschung zwischen Methodik und Anwendung
Als Hochschule für angewandte Wissenschaften bringt die HS Flensburg unterschiedliche Forschungsperspektiven zusammen. Neben methodischer Grundlagenforschung – etwa in der Entwicklung neuer KI-Verfahren – werden auch konkrete Anwendungsprojekte vorgestellt. Beiträge aus Forschungs- und Transferprojekten an der Hochschule zeigen, wie KI in realen Kontexten eingesetzt wird.
Gerade diese anwendungsnahe Forschung macht sichtbar, wo praktische Herausforderungen liegen und welche Lösungen tatsächlich benötigt werden. Sie ermöglicht es, reale Probleme frühzeitig zu erkennen und daraus fundierte wissenschaftliche Fragestellungen abzuleiten.
Breite Zielgruppe – von Studierenden bis Expert*innen
Das Symposium richtet sich an Forschende, Praktikerinnen, Studierende sowie interessierte Anwenderinnen, die sich mit Mensch-KI-Interaktion auseinandersetzen möchten. Einzelne Vorträge setzen wissenschaftliches Vorwissen voraus, dennoch ist die Veranstaltung bewusst offen angelegt.
Auch Studierende sind ausdrücklich eingeladen: Geplant sind auch studentische Beiträge, die Ergebnisse aus Lehr- und Projektarbeiten präsentieren und die Schnittstelle zwischen Human Factors und KI praxisnah beleuchten.
Call for Speakers: Programm noch erweiterbar
Das Programm befindet sich in der finalen Phase, bietet jedoch noch begrenzten Raum für weitere Beiträge. Gesucht werden Vorträge und Impulse, die sich thematisch an der Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz und Human Factors bewegen.
Interessierte Sprecher*innen können sich kurzfristig direkt an Marc Aubreville wenden. Voraussetzung ist, dass das Thema inhaltlich passt und rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn eingebracht wird.