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Das HealthLab im Flensburger Tageblatt

Eine Studentin und eine Dozentin, beide in Kitteln, stehen an einem Pflegebett mit einer lebensgroßen Puppe.
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Eine Journalistin des Flensburger Tageblatts wollte wissen, wie moderne Pflegeausbildung an der Hochschule Flensburg konkret aussieht, und besuchte dazu das HealthLab am Institut für eHealth und Management im Gesundheitswesen (IeMVG).

Im Rahmen einer Lehreinheit des Studiengangs Pflege beobachtete sie Studierende des ersten und zweiten Semesters bei praxisnahen Übungen. Die Eindrücke und Gespräche vor Ort fasste sie in einem Artikel für das Tageblatt zusammen, in dem das HealthLab als innovativer, dritter Lernort neben Hochschule und Praktikum vorgestellt wird.

Das HealthLab simuliert in zwei realistisch eingerichteten Zimmern typische Einsatzorte: ein Klinikzimmer mit sterilen Krankenhausbetten und eine Seniorenwohnung als Ambulanz. Darin liegen lebensgroße Patientensimulatoren – Puppen, die atmen, sprechen, einen Puls und Blutdruck haben. Studierende wie Levke Griesch üben an „Patientin“ Sünje Ehlers (gespielt von Selma Tatari), die einen Schlaganfall erlitten hat: sie setzen sie auf, stabilisieren die gelähmte Körperhälfte und beraten sie zu Unterstützungsangeboten. Über einen Regieraum können Dozentinnen wie Dr. Britta Blotenberg Symptome steuern, Fragen stellen und so Szenarien von den Grundlagen bis zu hochkomplexen Pflegesituationen abbilden.

Im Labor werden neben Mobilisationstechniken auch invasive und nicht-invasive Pflegemaßnahmen trainiert: Blutabnahme, Blasenkatheter legen, Verbandwechsel, Wundversorgung und vieles mehr. „Das realistische Setting hilft, Hemmungen und Ängste vor dem Praxiseinsatz abzubauen“, erklärt Manuela Schallenburger, die im Schwerpunkt geriatrische Pflege lehrt. Für Erstsemester wie Jessy Enow Atawo ist das im März offiziell eröffnete Labor besonders wertvoll: „Es ist wirklich realistisch – wenn wir dann in den Einsatz im Krankenhaus oder Pflegeheim gehen, ist das nicht mehr so neu.“

Aktuell stand im HealthLab das Modul Pflegeberatung auf dem Stundenplan. In Zweiergruppen durchlaufen die Studierenden Szenarien wie die Beratung eines 43-Jährigen mit Frühdemenz, eines jungen Mannes mit Diabetes oder einer älteren Dame mit künstlichem Darmausgang. Sie präsentieren ihre ausgearbeiteten Beratungsgespräche, weisen auf Selbsthilfegruppen und Hilfsmittel hin und erstellen Pflegepläne. Am Ende sind nicht nur die fiktiven Patientinnen und Patienten zufrieden, sondern auch die Lehrkräfte Blotenberg und Schallenburger – die Übungen im HealthLab zeigen deutlich ihre Wirkung.

Hier geht es zum Artikel auf shz.de.

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