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Finanzierungsvereinbarung stärkt Windenergieforschung in Schleswig-Holstein

Denker & Wulf AG (DenkerWulf) und Hochschule Flensburg setzen erfolgreiche Forschungskooperation fort

Vier Männer sitzen am Tisch und unterschreiben einen Vetrag.
Forschungskooperation besiegelt: (v.l.) WETI-Direktor Prof. Dr. Torsten Faber, Hochschul-Interimspräsident Prof. Dr. Niklas Klein, Vorstandsvorsitzender DenkerWulf, Torsten Levsen, sowie Landesumweltminister Tobias Goldschmidt. – Foto: Mirco Höfer

DenkerWulf und die Hochschule Flensburg setzen ihre langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit in der Windenergieforschung fort. Mit der Unterzeichnung einer neuen Finanzierungsvereinbarung stellt DenkerWulf der Hochschule insgesamt 250.000 Euro für die Arbeit des Wind Energy Technology Institute (WETI) zur Verfügung. Ziel der Kooperation ist es, die technologische Weiterentwicklung der Windenergie in Schleswig-Holstein weiter voranzutreiben und den Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis zu stärken.

Energiewendeminister Tobias Goldschmidt würdigte bei der feierlichen Vertragsunterzeichnung die Kooperation: „Die Energiewende ist das Schleswig-Holstein-Projekt – wir sind Pionier und Ausbau-Spitzenreiter. Bei uns im Land trifft unternehmerische Umsetzungskraft und praktisches Know-How auf wissenschaftliche Expertise. Deshalb gibt es keinen besseren Ort, um auch die Forschung im Bereich Windenergie voranzubringen. Ich freue mich sehr, dass mit dieser Kooperation ein weiteres Mal Wissenschaft und Wirtschaft Hand in Hand gehen, um unsere Spitzenposition weiter auszubauen.“

Das WETI zählt zu den zentralen Forschungseinrichtungen für Windenergietechnologie im Norden. Es verbindet anwendungsnahe Forschung mit der akademischen Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende sowie zur Innovationskraft des Landes Schleswig-Holstein. Die enge Kooperation mit der Windenergiebranche ist dabei ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit des Instituts. Seit inzwischen 15 Jahren und zwei Stiftungsperioden zählt DenkerWulf zu den Stiftern und Förderern von drei Professuren für das WETI der Hochschule und konnte bereits gemeinsam mit der Hochschule und Siemens Gamesa drei Testanlagen realisieren: eine in Eggebek und zwei in Wanderup. 

Die enge Verbundenheit beider Parteien besteht seit vielen Jahren und bildet ein starkes Fundament für neue Projekte im Bereich der Windenergie. Für beide Seiten ist dabei die wissenschaftliche Begleitung ein wesentlicher Baustein für Innovation und Weiterentwicklung. 

„Seit mehr als 30 Jahren stehen wir für die Entwicklung der Windenergie in Schleswig-Holstein und darüber hinaus“, betont Torsten Levsen, Vorstandsvorsitzender der Denker & Wulf AG. „Es macht uns stolz, gemeinsam mit der Hochschule Flensburg und dem WETI ein so renommiertes Forschungsinstitut langfristig zu unterstützen. Die enge Verzahnung von wissenschaftlicher Exzellenz und praktischer Erfahrung ist für uns ein zentraler Schlüssel, um die Windenergie in Deutschland weiterzuentwickeln.“ so Levsen.

Enercon Prototyp E-175 

Die zum Einsatz kommenden Windenergieanlagen im Windpark Janneby-Süderzollhaus werden Anlagen des Prototyps Enercon E-175 EP5 E2  sein. Der Anlagentyp ist mit 175 m Rotordurchmesser, 132 m Nabenhöhe und 7,0 MW Nennleistung die leistungsstärkste Onshore-Windturbine im ENERCON-Portfolio und gehört zu den größten, leistungs- und ertragsstärksten Turbinen auf dem europäischen Markt. Mit der Inbetriebnahme wird ein neuer Benchmark im europäischen Onshore-Markt gesetzt. Die erste Anlage wurde bereits im Herbst 2025 in Betrieb genommen, die zweite Anlage folgt im Sommer 2026.

Forschungsfinanzierung in Höhe von 250.000 Euro 

Die Windpark Janneby-Süderzollhaus GmbH & Co. KG, eine Tochtergesellschaft der Denker & Wulf AG stellt der Hochschule Flensburg eine Forschungsfinanzierung in Höhe von 250.000 Euro zur Verfügung. Die Förderung ist auf fünf Jahre angelegt und ermöglicht die Einrichtung einer wissenschaftlichen Mitarbeitendenstelle am WETI. Diese technologische und partnerschaftliche Weiterentwicklung setzt wichtige Impulse für die Zukunft der Windenergie. 

"Die erneute Finanzierung durch DenkerWulf ist ein starkes Signal für das Vertrauen in unsere Forschungsarbeit“, erklärt Prof. Dr. Niklas Klein, Interims-Präsident der Hochschule Flensburg. „Mit der Unterstützung in Höhe von 250.000 Euro können wir die anwendungsnahe Forschung am Wind Energy Technology Institute gezielt weiterentwickeln und zugleich Fachkräfte ausbilden, die für die Umsetzung der Energiewende dringend benötigt werden. Solche Partnerschaften sind entscheidend, um Innovationen aus Schleswig-Holstein heraus wirksam in die Praxis zu bringen“, so Klein.

Mit der neuen Vereinbarung knüpfen beide Partner an eine bewährte Zusammenarbeit an und bekräftigen ihr gemeinsames Ziel, die Windenergie als tragende Säule der nachhaltigen Energieversorgung weiter auszubauen – regional verankert und mit internationaler Strahlkraft. 

Über DenkerWulf 

DenkerWulf zählt zu den führenden Windparkentwicklern in Deutschland – die Wurzeln der ersten Projekte reichen bis in das Jahr 1991 zurück. Mit der Erfahrung von über 945 errichteten Windenergieanlagen und einer installierten Leistung von 2 GW entwickeln 300 Mitarbeitende an sechs Standorten tragfähige Lösungen rund um die Windenergie an Land. Unser Leistungsspektrum umfasst alle Aspekte eines Windenergieprojekts von der Projektierung kompletter Windparks über das Repowering von Bestandsanlagen bis hin zum technischen und kaufmännischen Windparkmanagement. Auch in den Bereichen Photovoltaik (FF-PV, innovative PV) und Batteriespeicher bringen wir die Energiewende mit ganzheitlichen Konzepten und innovativen Lösungen voran. 

Strombasierte Lösungen überführen auch den Mobilitäts- und Wärmesektor in eine nachhaltige Zukunft – ob über eine direkte Elektrifizierung oder intelligente Power-To-X Konzepte. Sprechen Sie uns an – wir finden auch für Ihre Energiezukunft die passende Lösung.