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Messung der Wasserqualtität im Niehuussee 2. Teil

24h-Sauerstoffmessung
Eckdaten
Art
Projektarbeit
Dozent*in
Studierende
Julia Hoffmann
 
Sinja Jürgensen
 
Ronja Rohwer
Nele Sinke
2. Messkampagne im 2026
Einmal ist keinmal! Bei der Untersuchung der Gewässergüte im See sind wiederholte Messungen unerlässlich, um den Entwicklungstrend im See festzustellen.

Statt im Hörsaal über Umweltschutz zu lernen, verlegten die Studierenden des. 3 Semesters der Verfahrenstechnik ihre Lehrveranstaltung im Sommersemester 2026 erneut in die Natur. Über mehrere Monate untersuchten sie die Gewässergüte des Niehuuser Sees an der deutsch-dänischen Grenze. Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde eine umfassende Messkampagne durchgeführt, um Veränderungen der Wasserqualität zu erfassen und langfristige Entwicklungen zu dokumentieren.

Hierfür wurden verschiedene Indikatorparameter in den Zu- und Abflüssen des Sees auf deutscher und dänischer Seite sowie im See selbst analysiert. Bereits die Ergebnisse der ersten Messkampagne hatten Anlass zur Sorge gegeben. Die aktuellen Untersuchungen zeigen, dass sich der ökologische Zustand des Sees in mehreren Kategorien weiter verschlechtert hat. Die physikalisch-chemischen Messwerte weisen auf einen polytrophen bis hypertrophen Zustand des Gewässers hin, der auf einen übermäßigen Eintrag von Nährstoffen, insbesondere Stickstoff und Phosphor, zurückzuführen ist.

Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden im Beisein des Bürgermeisters der Gemeinde Harrislee, Martin Ellermann, eines Vertreters der dänischen Kommune Padborg sowie von Mitgliedern des Angelvereins „Petri Heil“ vorgestellt. Im Anschluss wurden mögliche Maßnahmen und weitere Schritte zur Verbesserung und langfristigen Erhaltung des Niehuuser Sees diskutiert.

Galerie

Eine Gruppe von Studierenden sitzt in einem Seminarraum, hinter ihnen stehen einige Männer und Frauen mittleren Alters vor einer Präsentation mit dem Titel "Untersuchung des Niehuussees".

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