Einmal ist keinmal! Bei der Untersuchung der Gewässergüte im See sind wiederholte Messungen unerlässlich, um den Entwicklungstrend im See festzustellen.
Statt im Hörsaal über Umweltschutz zu lernen, verlegten die Studierenden des. 3 Semesters der Verfahrenstechnik ihre Lehrveranstaltung im Sommersemester 2026 erneut in die Natur. Über mehrere Monate untersuchten sie die Gewässergüte des Niehuuser Sees an der deutsch-dänischen Grenze. Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde eine umfassende Messkampagne durchgeführt, um Veränderungen der Wasserqualität zu erfassen und langfristige Entwicklungen zu dokumentieren.
Hierfür wurden verschiedene Indikatorparameter in den Zu- und Abflüssen des Sees auf deutscher und dänischer Seite sowie im See selbst analysiert. Bereits die Ergebnisse der ersten Messkampagne hatten Anlass zur Sorge gegeben. Die aktuellen Untersuchungen zeigen, dass sich der ökologische Zustand des Sees in mehreren Kategorien weiter verschlechtert hat. Die physikalisch-chemischen Messwerte weisen auf einen polytrophen bis hypertrophen Zustand des Gewässers hin, der auf einen übermäßigen Eintrag von Nährstoffen, insbesondere Stickstoff und Phosphor, zurückzuführen ist.
Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden im Beisein des Bürgermeisters der Gemeinde Harrislee, Martin Ellermann, eines Vertreters der dänischen Kommune Padborg sowie von Mitgliedern des Angelvereins „Petri Heil“ vorgestellt. Im Anschluss wurden mögliche Maßnahmen und weitere Schritte zur Verbesserung und langfristigen Erhaltung des Niehuuser Sees diskutiert.
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