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TrackIt – Entwicklung einer inklusiven Zeiterfassungsanwendung zur automatisierten Projektzuordnung im industriellen Umfeld

Eckdaten
Art
Abschlussarbeit
Dozent*in
Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit in der Angewandten Informatik hat Elina ein inklusives Zeiterfassungstool entwickelt, das die Arbeitsabläufe in ihrem Werkstudentenjob bei der Anthon GmbH erleichtern soll.

Vor ihrem Studium absolvierte Elina eine Ausbildung zur Technischen Produktdesignerin bei der Firma Anthon GmbH und war dort auch während ihres Studiums weiterhin tätig. Dadurch erhielt sie einen tiefen Einblick in die betrieblichen Abläufe der Konstruktion sowie in die dort genutzten Systeme zur Projekt- und Arbeitszeiterfassung.

Im Arbeitsalltag zeigte sich, dass die Zuordnung von Tätigkeiten zu Projekten und Baugruppen häufig noch manuell oder über mehrere voneinander getrennte Systeme erfolgt, obwohl bereits eine digitale Zeiterfassung im Unternehmen vorhanden ist. Dieser Prozess ist zeitaufwendig und kann zu unvollständigen oder fehlerhaften Einträgen führen.

Vor diesem Hintergrund entstand Elinas Idee, im Rahmen ihrer Bachelorarbeit eine Anwendung zu entwickeln, die die Erfassung und Zuordnung von Tätigkeiten unterstützt und vereinfacht. Ausgehend von einer Analyse der bestehenden Prozesse und Anforderungen im Unternehmen entwickelte sie mit „TrackIt“ einen Prototyp einer plattformübergreifenden Anwendung, der eine einfache und intuitive Erfassung von Tätigkeiten sowie deren Zuordnung zu Projekten und Baugruppen ermöglicht. Ein automatisierter Import der zentral im Unternehmen gepflegten Baugruppenliste stellt sicher, dass Mitarbeitende stets mit aktuellen Projektdaten arbeiten können und keine zusätzliche manuelle Datenpflege in der Anwendung erforderlich ist. Die erfassten Daten können strukturiert exportiert werden und schaffen damit die Grundlage für eine zukünftige Integration in bestehende Unternehmenssysteme sowie für eine weitergehende Automatisierung der betrieblichen Tätigkeitszuordnung.

Elina sagt:

„Für mich war es besonders spannend, ein reales Problem aus der betrieblichen Praxis mit den im Studium erlernten Methoden der Softwareentwicklung zu verbinden. Da die Arbeit in engem Austausch mit einem regionalen Industrieunternehmen entstanden ist, soll sie nicht nur die technische Machbarkeit demonstrieren, sondern auch als Grundlage für eine mögliche Weiterentwicklung dienen. Gemeinsam mit dem Unternehmen arbeite ich daran, die Anwendung perspektivisch in den betrieblichen Alltag zu integrieren.“

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