Hochschule eröffnet HealthLab für die Pflege von morgen
Mit dem neuen HealthLab stärkt die Hochschule Flensburg die praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Ausbildung im Pflegestudiengang. In realitätsnahen Simulationen trainieren Studierende komplexe Versorgungssituationen, bevor sie Verantwortung in der Praxis übernehmen. Wie es im HealthLab aussieht und was dort in Zukunft passiert, erklären wir hier.
Lernen ohne Risiko – aber mit realen Konsequenzen
Das HealthLab ist das hochmoderne Skills- und Simulationslabor am Institut für eHealth, Management und Versorgung im Gesundheitswesen. Hier trainieren Studierende des Pfegestudiengangs Fertigkeiten für (hoch-)komplexe Pflegesituationen in einem geschützten Rahmen – bevor sie an realen Patient*innen zum Einsatz kommen.
Vorbereitung auf anspruchsvolle Praxissituationen
Fehler machen dürfen – und daraus lernen
Verbindung von Theorie und Praxis
Pflege wird hier nicht nur angewendet, sondern reflektiert.
Es existiert sowohl ein klinisches als auch ambulantes bzw. Langzeitpflege-Setting.
Dank der lebensechten Patientensimulatoren (High-Fidelity-Simulatoren) mit realitätsnahen Funktionen können die Studierenden Pflegesituationen in einem geschützten Rahmen durchspielen.
Verzahnung von Theorie und Praxis
Im Studium erfolgt zunächst der theoretische Input, etwa in:
Grundlagen pflegerischen Handelns
Pflegerische Versorgung und Diagnostik
Heilkunde
Anschließend wird im HealthLab u.a. trainiert:
Blutdruckmessung
Katheterisierung
Legen von Sonden und/ oder Infusionen
Medikamentenmanagement
Reanimation
Wundmanagement
Lagerung
Die Simulation ist integraler Bestandteil des Curriculums – einschließlich Prüfungsformate im Labor. Theorie, Übung und Praxiseinsatz greifen systematisch ineinander.
[Ich studiere Pflege,] weil meine gesamte Familie in Pflegeeinrichtungen tätig ist. Menschen zu helfen, war für mich sehr, sehr wichtig - dieser soziale Aspekt.
Massumeh Kohl
Simulation auf klinischem Niveau
Im HealthLab kommen sogenannte High-Fidelity-Simulatoren zum Einsatz – lebensechte Patientensimulatoren mit realitätsnahen Funktionen:
Atmen, Blinzeln, Sprechen
Messbarer Blutdruck
Blutentnahme und Urinprobe mit simulierten Flüssigkeiten
Reaktion auf pflegerische Maßnahmen
Lehrende steuern die Szenarien aus einem Regieraum. Über ein Mikrofonsystem können sie als „Patient*in“ mit den Studierenden interagieren, Fragen stellen oder Symptome verändern. So entstehen dynamische, realitätsnahe Lernsituationen.
Das IeMVG-Team: (v.l.) Eileen Heydenreich, Beatrice Podtschaske, Shirin Caroline Pornak, Thomas Severin, Ann-Kathrin von Hielmcrone, Bosco Lehr, Manuela Schallenburger, Rebecca Starke und Britta Blotenberg.
– Foto: Bärbel Ballaschke
Lernen durch strukturierte Reflexion
Simulationen werden aufgezeichnet und anschließend gemeinsam ausgewertet.
Analyse von Handlungsabläufen
Identifikation von Fehlerquellen
Reflexion von Kommunikation und Entscheidungsverhalten
Stärkung klinischer Urteilsfähigkeit
Fehler im geschützten Raum sind didaktisch gewollt. Sie verhindern Fehler in der realen Versorgung.
Pflege bedeutet Wahrnehmung
Pflegekompetenz zeigt sich nicht nur in technischen Fertigkeiten. Auch scheinbar einfache Aufgaben werden als Beobachtungssituationen verstanden:
Verändert sich der Zustand des Patienten?
Wirkt er erschöpft oder orientierungslos?
Gibt es neue Symptome?
Ziel ist die Schulung einer kontinuierlichen, professionellen Patient*innen- und Krankenbeobachtung als Grundlage verantwortungsvoller Pflegepraxis.
Ich habe mich für den Studiengang Pflege entschieden, weil ich selber erlebt habe, wie es ist, wenn man krank ist. Da habe ich in der Zeit aber auch ein sehr großes Interesse an der Gesundheit entwickelt. Da es natürlich ein sehr großer praktischer Teil direkt am Menschen auch ist, haben wir wiederum auch einen großen Teil was den wissenschaftlichen Bereich betrifft.
Levke Griesch
Infrastruktur wie im Klinikalltag
Das HealthLab ist vollständig ausgestattet wie eine Krankenhausstation, wobei es sich überwiegend um Übungs- und Simulationsprodukte handelt:
Verbands- und Wundmaterialien
Absauggeräte
Sonden und Trachealkanülen
Reanimationsausstattung
Medikamentenlagerung
Voll funktionsfähiges Badezimmer
Ein Alterssimulationsanzug ermöglicht zusätzlich, körperliche Einschränkungen älterer Menschen selbst zu erfahren. Simulation umfasst hier auch Perspektivwechsel und Empathietraining.
Evidenzbasierte Pflege als Zukunftsaufgabe
Das HealthLab steht im Kontext der fortschreitenden Akademisierung der Pflege.
Pflegepersonal, das auch wissenschaftlich qualifiziert ist, ist zentral für:
Qualität der Gesundheitsversorgung
Sicherstellung pflegerischer Versorgung im ländlichen Raum
Umgang mit dem demografischen Wandel
Bekämpfung des Fachkräftemangels
Evidenzbasierte Praxis
Mit am Ende vier Professor*innen und ärztlichen wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen stärkt der Studiengang Pflege gezielt die Verbindung von Pflege, Pflegewissenschaft, Medizin und weiteren im Gesundheitsbereich tätigen Professionen.
Nach dem Abitur habe ich mich ziemlich verloren gefühlt. Deswegen habe ich mich für ein FSJ im Dialysezentrum entschieden und habe mich da in den Beruf verliebt. Sozusagen Liebe auf den ersten Blick. [Ich studiere Pflege,] weil ich mich sehr auch für Wissenschaft und die Theorie generell begeistern kann, und in Kombination mit der Praxis ist das einfach perfekt für mich.
Marie Riise-Christensen
Internationale Entwicklung
Simulationslabore sind international etabliert. In Dänemark nahezu flächendeckend, in Deutschland zunehmend verbreitet. Besonders relevant im Zuge der Akademisierung der Pflege.
Mit dem HealthLab positioniert sich die Hochschule Flensburg strategisch in einem wachsenden und zukunftsrelevanten Feld.
Verantwortung übernehmen bevor es ernst wird
Simulation als Brücke in die Versorgungspraxis. Das HealthLab ist kein isolierter Lernort, sondern Teil eines durchgängigen Ausbildungskonzepts, in dem auch Studierende weiterer Studiengänge teil haben.
Studierende lernen hier,
unter Zeitdruck Entscheidungen zu treffen
im interprofessionellen Kontext zu handeln
Verantwortung strukturiert zu übernehmen
komplexe Versorgungssituationen sicher zu bewältigen
Wenn im HealthLab eine Simulation eskaliert, sind die Konsequenzen sichtbar – aber niemand kommt zu Schaden.
Genau darin liegt die Stärke des Konzepts:
Sicherheit entsteht nicht erst im Ernstfall, sondern durch systematisches Training, wissenschaftliche Fundierung und reflektierte Praxis.
Vom Rohbau zum HealthLab: Wo heute realitätsnahe Simulationen stattfinden, war vor wenigen Monaten noch Baustelle. Leere Räume, offene Wände, Materiallieferungen und erste Möbelstücke markierten den Beginn eines konsequent geplanten Aufbaus.
Die Entstehung des HealthLabs war ein strukturierter Prozess: Räume wurden funktional konzipiert, technische Infrastruktur integriert, Simulationstechnik installiert und Schritt für Schritt eine vollständige Trainingsumgebung aufgebaut.
Die Bilder aus der Bauphase dokumentieren diesen Weg: vom ungestalteten Raum zur hochmodernen Simulationsumgebung.
Vom Rohbau zum HealthLab: Wo heute realitätsnahe Simulationen stattfinden, war vor wenigen Monaten noch Baustelle. Leere Räume, offene Wände, Materiallieferungen und erste Möbelstücke markierten den Beginn eines konsequent geplanten Aufbaus.
Die Entstehung des HealthLabs war ein strukturierter Prozess: Räume wurden funktional konzipiert, technische Infrastruktur integriert, Simulationstechnik installiert und Schritt für Schritt eine vollständige Trainingsumgebung aufgebaut.
Die Bilder aus der Bauphase dokumentieren diesen Weg: vom ungestalteten Raum zur hochmodernen Simulationsumgebung.
Vom Rohbau zum HealthLab: Wo heute realitätsnahe Simulationen stattfinden, war vor wenigen Monaten noch Baustelle. Leere Räume, offene Wände, Materiallieferungen und erste Möbelstücke markierten den Beginn eines konsequent geplanten Aufbaus.
Die Entstehung des HealthLabs war ein strukturierter Prozess: Räume wurden funktional konzipiert, technische Infrastruktur integriert, Simulationstechnik installiert und Schritt für Schritt eine vollständige Trainingsumgebung aufgebaut.
Die Bilder aus der Bauphase dokumentieren diesen Weg: vom ungestalteten Raum zur hochmodernen Simulationsumgebung.
Vom Rohbau zum HealthLab: Wo heute realitätsnahe Simulationen stattfinden, war vor wenigen Monaten noch Baustelle. Leere Räume, offene Wände, Materiallieferungen und erste Möbelstücke markierten den Beginn eines konsequent geplanten Aufbaus.
Die Entstehung des HealthLabs war ein strukturierter Prozess: Räume wurden funktional konzipiert, technische Infrastruktur integriert, Simulationstechnik installiert und Schritt für Schritt eine vollständige Trainingsumgebung aufgebaut.
Die Bilder aus der Bauphase dokumentieren diesen Weg: vom ungestalteten Raum zur hochmodernen Simulationsumgebung.
Vom Rohbau zum HealthLab: Wo heute realitätsnahe Simulationen stattfinden, war vor wenigen Monaten noch Baustelle. Leere Räume, offene Wände, Materiallieferungen und erste Möbelstücke markierten den Beginn eines konsequent geplanten Aufbaus.
Die Entstehung des HealthLabs war ein strukturierter Prozess: Räume wurden funktional konzipiert, technische Infrastruktur integriert, Simulationstechnik installiert und Schritt für Schritt eine vollständige Trainingsumgebung aufgebaut.
Die Bilder aus der Bauphase dokumentieren diesen Weg: vom ungestalteten Raum zur hochmodernen Simulationsumgebung.
Vom Rohbau zum HealthLab: Wo heute realitätsnahe Simulationen stattfinden, war vor wenigen Monaten noch Baustelle. Leere Räume, offene Wände, Materiallieferungen und erste Möbelstücke markierten den Beginn eines konsequent geplanten Aufbaus.
Die Entstehung des HealthLabs war ein strukturierter Prozess: Räume wurden funktional konzipiert, technische Infrastruktur integriert, Simulationstechnik installiert und Schritt für Schritt eine vollständige Trainingsumgebung aufgebaut.
Die Bilder aus der Bauphase dokumentieren diesen Weg: vom ungestalteten Raum zur hochmodernen Simulationsumgebung.
Vom Rohbau zum HealthLab: Wo heute realitätsnahe Simulationen stattfinden, war vor wenigen Monaten noch Baustelle. Leere Räume, offene Wände, Materiallieferungen und erste Möbelstücke markierten den Beginn eines konsequent geplanten Aufbaus.
Die Entstehung des HealthLabs war ein strukturierter Prozess: Räume wurden funktional konzipiert, technische Infrastruktur integriert, Simulationstechnik installiert und Schritt für Schritt eine vollständige Trainingsumgebung aufgebaut.
Die Bilder aus der Bauphase dokumentieren diesen Weg: vom ungestalteten Raum zur hochmodernen Simulationsumgebung.
Vom Rohbau zum HealthLab: Wo heute realitätsnahe Simulationen stattfinden, war vor wenigen Monaten noch Baustelle. Leere Räume, offene Wände, Materiallieferungen und erste Möbelstücke markierten den Beginn eines konsequent geplanten Aufbaus.
Die Entstehung des HealthLabs war ein strukturierter Prozess: Räume wurden funktional konzipiert, technische Infrastruktur integriert, Simulationstechnik installiert und Schritt für Schritt eine vollständige Trainingsumgebung aufgebaut.
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Vom Rohbau zum HealthLab: Wo heute realitätsnahe Simulationen stattfinden, war vor wenigen Monaten noch Baustelle. Leere Räume, offene Wände, Materiallieferungen und erste Möbelstücke markierten den Beginn eines konsequent geplanten Aufbaus.
Die Entstehung des HealthLabs war ein strukturierter Prozess: Räume wurden funktional konzipiert, technische Infrastruktur integriert, Simulationstechnik installiert und Schritt für Schritt eine vollständige Trainingsumgebung aufgebaut.
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