Voraussichtlich findet der Vortrag in Englisch statt, richtet sich an ein internationales Publikum. Unsere Referent spricht aber auch Deutsch.
Schwarze Löcher gehören zu den spektakulärsten Objekten im Universum und stellen unseren Verstand vor eine echte Herausforderung. Im Innersten – an der sogenannten Singularität – versagen unsere bekanntesten physikalischen Gesetze. Und hinter dem Ereignishorizont entkommt keine Information mehr, weshalb Schwarze Löcher eine unüberwindbare Grenze für unsere Beobachtung darstellen. Trotzdem haben Forschende erstaunliche Erkenntnisse über sie gewonnen: Von Einsteins grundlegender Neuinterpretation von Raum und Zeit über langjährige fachliche Kontroversen bis hin zu den bahnbrechenden Messungen, die uns das allererste Bild eines Schwarzen Lochs schatten liefern. Gleichzeitig erzählt der Vortrag die menschliche Geschichte dahinter: Wie wir uns geistig an Objekte herantasten, die sich direkter Wahrnehmung, Beobachtung und sogar klaren Theorien entziehen. Mit Methoden aus der Physikdidaktik und den Kognitionswissenschaften zeigt die Referentin, wie unsere Analysewerkzeuge und technischen Hilfsmittel unser Denken formen – und mitunter auch begrenzen. Vorkenntnisse in Physik sind nicht erforderlich, nur eure Neugier darauf, was passiert, wenn das Universum unsere kognitiven Kräfte an die Grenze bringt!
Anmeldung
Der Eintritt ist frei! Bitte reserviert euch hier einen Sitzplatz.