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Entwicklung eines effizienten Energiesystems zur Kopplung von regenerativer Strom- und Biogaserzeugung (EE2GasSystem)

Eckdaten
Projektstatus
aktiv
Projektlaufzeit
–
Projektbudget Gesamt
619.097,69 Euro
Fördersumme Hochschule
237.846,00 Euro
Projektpartner*innen
Europa-Universität Flensburg
RHP GreEn GmbH & Co.KG

Projektbeschreibung

Im Teilvorhaben der HSFL wird am Beispiel der Stadt Friedrichstadt im Kreis Nordfriesland ein Konzept zur Umstellung der Wärmeversorgung von fossilen Energieträgern auf erneuerbare Energien erstellt. Die Besonderheit der Wärmeversorgung von Friedrichstadt liegt darin, dass sich in der denkmalgeschützten Innenstadt die Installation von PV-Anlagen und Wärmepumpen verbietet. Andererseits erfolgt die derzeitige Wärmeversorgung der Innenstadt durch dezentrale Erdgasheizungen über das bestehende Erdgasnetz. Daher liegt es nahe, die Versorgung mit Erdgas durch Gas aus erneuerbaren Energiequellen, entweder Biomethan oder durch aus grünem Wasserstoff und CO2 generiertem E-Methan zu ersetzen. 

Für diese Umstellung wird unter Federführung der HSFL das Potenzial und ein Konzept zur Erzeugung der notwendigen Mengen an Biomethan und E-Methan durch Kopplung von regenerativer Strom- und Biogaserzeugung für die Deckung des Gasverbrauchs von Friedrichstadt erarbeitet. 

Gleichzeitig wird an der EUF diese Lösung zur klimafreundlichen Wärmeversorgung für die Stadt Friedrichstadt mit alternativen Lösungen aus erneuerbaren Energiequellen durch Energiesystem-Modellierung verglichen. Hierbei wird sowohl eine techno-ökonomische als auch eine regulatorische Bewertung verschiedener Lösungsmöglichkeiten vorgenommen. 

Am Ende des Projektes soll ein Modellierungstool entstehen, welches nicht nur für die Modellregion Friedrichstadt, sondern allgemein von Städten und Kommunen angewendet werden kann, um die für Ihren Standort effizienteste, wirtschaftlichste und nachhaltigste Umstellung der Strom- und Wärmeversorgung auf erneuerbare Energiequellen auszuwählen. Damit wird das EE2GasSystem Projekt einen wesentlichen Beitrag zur Wärmewende, der Umstellung der Wärmeversorgung unter Einbezug von erneuerbaren Energien, in Schleswig-Holstein und auf die gesamte EU übertragbar leisten.

Förderung

Flagge der europäischen Union und Logo der Landesregierung Schleswig-Holstein, dazu Text: Kofinanziert von der Europäischen Union
EU.SH Landesprogramm Wirtschaft

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