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Wissen und Wirkung – alle Inhalte in der Übersicht

Was verändert unseren Alltag, unsere Arbeit und unsere Region? In „Einblicke“ ordnen Wissenschaftler*innen der Hochschule Flensburg aktuelle Fragen ein, erklären Zusammenhänge und zeigen, wie Forschung helfen kann, Entwicklungen besser zu verstehen und zu gestalten.

  • Wärme gehört zu den Selbstverständlichkeiten des Alltags. Gerade deshalb ist ihre klimaneutrale Umstellung so anspruchsvoll. Denn Heizungen und Wärmenetze werden für Jahrzehnte geplant, die passende Lösung hängt vom jeweiligen Ort ab – und entscheiden müssen viele. Die Hochschule Flensburg erforscht, wie aus unterschiedlichen Technologien funktionierende Wärmesysteme werden.
  • Bei Tumoren im Bereich der Nasenhöhle und Nasennebenhöhlen ist die genaue Orientierung während einer Operation besonders wichtig. Krankes Gewebe soll möglichst vollständig entfernt, gesundes Gewebe zugleich geschont werden. Das Forschungsprojekt OBELISK untersucht, wie optische Bildgebung, Künstliche Intelligenz und 3D-Visualisierung dabei helfen können, Tumorgewebe im OP-Kontext besser sichtbar und einschätzbar zu machen.
  • Ein auffälliger Befund, eine Gewebeprobe, ein digitaler Schnitt: Für Betroffene kann die genaue Einordnung eines Tumors darüber entscheiden, welche Behandlung folgt und wie schnell Klarheit entsteht. Künstliche Intelligenz kann dabei helfen, relevante Zellstrukturen in komplexen Gewebebildern robuster zu erkennen. Nicht als automatische Diagnose, sondern als zusätzliche Unterstützung für medizinische Entscheidungen – und damit als verlässlichere Grundlage für den weiteren Behandlungsweg.
  • Bei Tumoren der Nasennebenhöhlen entscheiden oft wenige Millimeter: Krankes Gewebe soll vollständig entfernt, empfindliche Strukturen wie Auge, Schädelbasis oder große Blutgefäße müssen geschont werden. PD Dr. med. Miguel Gonçalves vom Universitätsklinikum Würzburg erklärt, warum bessere Bildinformationen im OP-Kontext so wichtig sind – und was KI-gestützte Unterstützung leisten müsste.
  • KI kann helfen, medizinische Bilddaten systematisch auszuwerten und relevante Muster sichtbar zu machen. Prof. Dr. Marc Aubreville von der Hochschule Flensburg erklärt, wo das Potenzial in der Tumordiagnostik liegt – und warum eloquente Systeme nicht mit echter Expertise verwechselt werden dürfen.