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Reflexion von Männlichkeit in der Hochschullehre - Von patriarchalen Mustern zu bewusster Praxis (EUF-Angebot)

Eckdaten
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Geschlechterstereotype – ebenso wie die damit verknüpften Einstellungen, Gedanken, Gefühle und Handlungen – werden schon in frühen Lebensjahren erlernt und entwickeln sich häufig zu einer unbewussten Selbstverständlichkeit.

Als Lehrende übernehmen wir dabei eine besondere Verantwortung: Wir geben nicht nur fachliches Wissen weiter, sondern tragen zugleich zur Reproduktion sozialer Normen und Machtverhältnisse bei. Durch unsere Position verfügen wir über Diskurshoheit, eine bestimmte Rangordnung des Wissens und Sanktionsmöglichkeiten. Diese Autorität kann – je nach persönlicher Auslegung – patriarchale Verhaltensmuster verstärken oder wiederholt hervorbringen. Entscheidend ist daher, wie bewusst wir unsere Rolle wahrnehmen und ausgestalten.

Die Fortbildung richtet sich genau auf diese Themen: Sie definiert und grenzt patriarchale Strukturen ab, regt zur kritischen Reflexion des eigenen hochschulischen Handelns an und erarbeitet konkrete Strategien für die Lehrepraxis. Da Männlichkeitsbilder gesellschaftlich konstruiert sind, sind alle Lehrenden und Interessierten – unabhängig vom eigenen Geschlecht – herzlich eingeladen, sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen und aktiv an einer geschlechtergerechten Lehrkultur mitzuwirken.

Kursleitung

Dr. Daniel Holtermann 

Anmeldung

Dieses Angebot wird organisiert von der Europa-Universität Flensburg und ist offen für Beschäftigte der Hochschule. Die Anmeldung erfolgt über die Website der EUF.