„Ich bin davon überzeugt, dass Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg nicht in einem gegensätzlichen Verhältnis zueinander stehen müssen, sondern sich gegenseitig bedingen und verstärken können.“
Das sagt Phillipas über seine Motivation für seine Masterarbeit im Studiengang Business Management.
Besonders unter dem Eindruck gesellschaftlicher und politischer Transformationen der vergangenen Jahre hat sich in dieses Themenfeld auch zunehmend als Faktor für potenzielle Investoren entwickelt. Unternehmen stehen zudem vermehrt im Spannungsfeld zwischen regulatorischen Anforderungen und ökonomischer Effizienz. Insbesondere innerhalb der Europäischen Union haben sich mit Maßnahmen wie der EU-Taxonomie, der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) oder der Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR) neue Herausforderungen ergeben, welche weiterhin unter dem Gesichtspunkt der Aufrechterhaltung von Rentabilität für betroffene Unternehmen zu
beachten sind. Bislang blieb unklar, ob und in welchem Umfang diese Bewertungsmaßstäbe tatsächlich mit finanzieller Leistungsfähigkeit korrelieren könnten. Phillipas' Ziel war es daher, den aktuellen Forschungsstand durch eine empirische Untersuchung mit Fokus auf den EU-Wirtschaftsraum zu erweitern und damit einen Beitrag für potenzielle Handlungsentscheidungen im unternehmerischen Kontext zu liefern.
„Besonders wichtig war mir, das Thema nicht nur theoretisch, sondern auch praxisnah zu betrachten. Durch die Einbettung aktueller EU-Gesetzgebungen, internationaler Rahmenwerke und offiziellen ESG-Ratings konnte ich messen, inwieweit regulatorische Entwicklungen im Einklang mit gängigen Nachhaltigkeitsbewertungen stehen.“
Die Arbeit trägt damit zum besseren Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Nachhaltigkeitsstrategien, Kapitalmärkten und Unternehmenswerten bei.
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