Seit März 2023 hat die Hochschule Flensburg gemeinsam mit internationalen Partnerorganisationen im Interreg-Projekt GrønBusiness daran gearbeitet, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft bei kleinen und mittleren Unternehmen in der deutsch-dänischen Grenzregion voranzutreiben und so die attraktive, innovative und grüne Region Schleswig-Holstein zu stärken.
Zusammen mit Projektpartnern aus Wissenschaft und Anwendungspraxis hat ein von Prof. Dr. Marcus Brandenburg geleitetes Team von Mitarbeitenden und Studierenden der HS Flensburg einen Bezugsrahmen für die Kreislaufwirtschaft entwickelt. In wissenschaftlichen Untersuchungen und empirischen Studien wurden grundlegende Prinzipien von Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft identifiziert und in konkrete Anwendungsbezüge gesetzt. Hierbei wird ein Bogen von Voraussetzungen über spezifische Praktiken und deren Auswirkungen bis hin zu Umsetzungsmaßnahmen der Kreislaufwirtschaft gespannt. Der Bezugsrahmen hilft in der Anwendungspraxis dabei, Potentiale des nachhaltigen Wirtschaftens zu erkennen und in der konkreten Umsetzung zu heben.
Erkenntnisse und Ergebnisse des Projekts wurden – wie zuletzt beim GrønBusiness Future Day – mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen und Nachhaltigkeits-Initiativen geteilt und diskutiert und sollen auch über das Projektende hinaus weiter verbreitet werden. Auch bei den Themen Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft, so Brandenburg, ist der Wissenstransfer zwischen wissenschaftlicher Forschung, akademischer Lehre und Anwendungspraxis ein Schlüssel zum Erfolg.
Hintergrundinformationen zum Projekt:
- www.groenbusiness.eu
- GrønBusiness unterstützt kleine und mittlere Unternehmen in Dänemark und Deutschland dabei, sich mit dem Thema Nachhaltigkeit und insbesondere den Aspekten der Kreislaufwirtschaft auseinanderzusetzen. Ansätze und Maßnahmen des nachhaltigen Wirtschaftens sollen für Unternehmen handhabbar gemacht werden.
- GrønBusiness wird mit 1,8 Mio. € aus Mitteln des Interreg 6A Deutschland-Danmark Programms gefördert. Das Gesamtvolumen des Projektes beträgt ca. 2,8 Mio. €. Das Projekt läuft über drei Jahre von April 2023 bis Ende März 2026.