Hervorragende Studienleistungen, großes persönliches Engagement und ein besonderes Gespür für das Miteinander unterschiedlicher Kulturen: Die Hochschule Flensburg hat die Studentin Kseniya Smychkova mit dem DAAD-Preis 2026 ausgezeichnet. Die aus Usbekistan stammende Studentin erhielt die Auszeichnung im Rahmen des Intercultural and Diversity Festivals, das am Donnerstag, 5. November, im Audimax der Hochschule stattfand. Das Festival ist Teil der Interkulturellen Woche 2026 in Flensburg.
Mit dem Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) werden internationale Studierende gewürdigt, die sich durch hervorragende akademische Leistungen und außergewöhnliches gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement auszeichnen. Kseniya Smychkova vereint diese Eigenschaften in besonderer Weise.
Bereits im Alter von 17 Jahren kam sie aus Usbekistan nach Deutschland, um sich hier eine akademische Zukunft aufzubauen. Nach einem erfolgreich absolvierten Studienkolleg entschied sie sich für ein Studium an der Hochschule Flensburg. Heute studiert sie im fünften Semester Biotechnologie, Lebensmitteltechnologie und Verfahrenstechnik (BLVT).Doch die junge Studentin überzeugt nicht nur durch ihre Leistungen im Studium. Auch außerhalb des Hörsaals setzt sie sich mit großem Engagement für ihre Mitstudierenden und das internationale Hochschulleben ein. Als studentische Hilfskraft im International Office unterstützt sie die Arbeit mit internationalen Studierenden. Darüber hinaus engagiert sie sich bei der Organisation des Deutsch - Clubs und bringt sich aktiv in unterschiedliche Bereiche des Hochschullebens ein.Besonders geschätzt werden dabei ihre Hilfsbereitschaft, ihre Offenheit und ihre Fähigkeit, Menschen unterschiedlicher Herkunft miteinander zu verbinden.
„Kseniya zeigt uns, dass die Zugehörigkeit zu einer internationalen Hochschulgemeinschaft weit mehr bedeutet, als nur in einem anderen Land zu studieren. Es geht darum, Chancen zu ergreifen, Verbindungen aufzubauen, sich gegenseitig zu unterstützen und einen Ort für alle ein Stück mehr zu einem Zuhause zu machen“, würdigt Prof. Dr. Brigitte Clausen, Vizepräsidentin für Forschung, Transfer und Nachhaltigkeit der Hochschule Flensburg, die Preisträgerin in ihrer Laudatio.Die Vizepräsidentin hebt zudem hervor, dass Kseniya Smychkova nicht allein durch ihre Leistungen und ihr Engagement beeindrucke, sondern auch durch ihre menschlichen Qualitäten. Mit ihrer Herzlichkeit, ihrem Verantwortungsbewusstsein und ihrer Einsatzbereitschaft sei sie zu einem wichtigen Teil der Hochschulgemeinschaft geworden.
Die Verleihung des DAAD-Preises ist Bestandteil des Bühnenprogramms des Intercultural and Diversity Festivals. Die Veranstaltung bietet Studierenden, Beschäftigten und Gästen die Gelegenheit, kulturelle Vielfalt zu erleben, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Perspektiven kennenzulernen.
Für die Hochschule Flensburg ist das Festival zugleich Ausdruck ihres Selbstverständnisses als international ausgerichtete und weltoffene Hochschule. Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen studieren, lehren, forschen und arbeiten hier gemeinsam. Persönlichkeiten wie Kseniya Smychkova tragen entscheidend dazu bei, dass aus dieser Vielfalt ein lebendiges und unterstützendes Miteinander entsteht.Mit der Auszeichnung würdigt die Hochschule deshalb nicht nur eine erfolgreiche Studentin, sondern auch eine junge Frau, die beispielhaft zeigt, wie internationale Begegnungen das Hochschulleben bereichern und Brücken zwischen Menschen und Kulturen bauen können.
Hintergrund: Der DAAD-Preis
Der DAAD-Preis für hervorragende Leistungen internationaler Studierender an deutschen Hochschulen wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst vergeben. Er ist mit 1.000 Euro dotiert und würdigt Studierende, die neben guten akademischen Leistungen durch besonderes gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement hervorstechen. Der Preis soll die Leistungen internationaler Studierender sichtbar machen und ihre wichtige Rolle für das Hochschulleben unterstreichen.