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Ausgezeichneter Antrieb

Besondere Auszeichnung für Hochschul-Absolventen: Philipp Böcker ist für seine Masterarbeit mit dem Prof. Dr. Werner-Petersen-Preis ausgezeichnet worden.

Ausgezeichnet: Laudator Prof. Dr.-Ing. Reinhard Koch gratuliert Philipp Böcker.

Ausgezeichnet: Laudator Prof. Dr.-Ing. Reinhard Koch gratuliert Philipp Böcker.

Alle Preisträger (von links nach rechts): Philipp Böcker, Manuel Amersdorfer, Maximilian Placzek, Peter Oppermann und Kim-Fabian Wachlin.

Alle Preisträger (von links nach rechts): Philipp Böcker, Manuel Amersdorfer, Maximilian Placzek, Peter Oppermann und Kim-Fabian Wachlin. fabianfruehling.com

Vom Wasser auf die Straße: Als Student der Schiffsbetriebstechnik und Schiffstechnik hat sich Philipp Böcker mit den technischen Aspekten von Schiffsmotoren auseinandergesetzt. Im Rahmen seine Masterarbeit entwickelte er das Motormanagement eines Motorrades. Dafür ist er dem Prof. Dr. Werner-Petersen-Preis der Technik ausgezeichnet worden.

„Neuinstallation und Inbetriebnahme einer In-Vehicle-Prototyping Prozess- und Echtzeitsteuerung mit integrierter Schaltkreistechnik“ lautet der etwas sperrige Titel der Arbeit, die die Jury mit dem zweiten Platz in der Kategorie „Master/Diplom“ ehrte. „An der Hochschule Flensburg wollen wir ein Motorrad so umrüsten, dass es in Ergänzung zum Verbrennungsmotor elektrisch betrieben werden kann“, erklärt Böcker. Dazu hat er im Rahmen seiner Masterthesis innerhalb eines Steuergeräts das Motormanagement so programmiert, dass man zwischen beiden Antriebsarten wechseln kann. „Es ist sozusagen das Gehirn des Motors“, sagt Böcker. Auf Basis seiner Arbeit werden die Forschungsvorhaben rund um das Hochschul-Motorrad fortgesetzt werden.

Philipp Böcker arbeitet mittlerweile bei MAN in der Systementwicklung und stellt fest, dass seine Abschlussarbeit einen Wert hat, der auch über die Hochschule hinausgeht. „Ich habe immer wieder mit Anfragen zu Hybridlösungen zu tun“, berichtet Böcker.

Der Petersen-Preis der Technik ist der in Norddeutschland   höchstdotierte Technikpreis für Studierende der Ingenieurwissenschaften. Er gilt als anerkannter Gradmesser für die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit norddeutscher Hochschulen in den Bereichen Informatik sowie Technik- und Ingenieurwissenschaften. Damit erfüllt er ein wesentliches Kriterium der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung des Stiftungsgründers Prof. Dr. Werner Petersen.