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Hochschuldidaktik: Strategien für den Umgang mit Fehlvorstellungen in der Lehre

Studierende bringen zu Beginn einer Lehrveranstaltung häufig Vorwissen aus dem Alltag oder der Schule mit, das aus wissenschaftlicher Perspektive als falsch zu bezeichnen ist. Diese so genannten "Fehlvorstellungen" sind häufig extrem stabil und können in der Folge Lernprozesse erschweren oder sogar verhindern.

Beschreibung

Studierende bringen zu Beginn einer Lehrveranstaltung häufig Vorwissen aus dem Alltag oder der Schule mit, das aus wissenschaftlicher Perspektive als falsch zu bezeichnen ist. Diese so genannten "Fehlvorstellungen" sind häufig extrem stabil und können in der Folge Lernprozesse erschweren oder sogar verhindern.

Im Workshop wird thematisiert, wie es zur Bildung von Fehlvorstellungen kommt und wie diese im Rahmen von Lehrveranstaltungen an der Hochschule identifiziert werden können. Basierend auf aktuellen Forschungsergebnissen sollen dann Strategien zum Umgang mit Fehlvorstellungen erarbeitet werden.

Für Teilnehmende des Zertifikats werden 7 AE angerechnet.

Seminarinhalte

  • Fehlvorstellungen in naturwissenschaftlichen Fächern und ihre Bedeutung für Lernprozesse an der Hochschule
  • Theoretische Grundlagen zum Lehren und Lernen, insbesondere zum Konzeptwandel
  • Strategien zum Umgang mit Fehlvorstellungen im Hochschulkontext

Eine besondere Rolle bei der Entstehung von Fehlvorstellungen im Kontext von Schule/Hochschule spielen (fach-)sprachliche Eigenheiten sowie Modelle und Abbildungen. Am Nachmittag soll dieser Aspekt des Themas vertieft werden, auch anhand von eigenen Beispielen. Bitte bringen Sie dazu Lehrmaterialien (z. B. Abbildungen oder Modelle) mit, die Sie gerne diskutieren möchten.

Zielgruppe:

Alle in der Lehre Beschäftigten der Flensburger Hochschulen

Teilnehmendenzahl:

max. 12

Kursleitung:

Dr. Barbara Hank

Dauer:

Eintägig

Zeit:

03.03.2017, 09:00 bis 17:00 Uhr

Ort:

ZHB 111

Anmeldung:

Bitte melden Sie sich mit Ihrem Namen, Fachbereich und Ihrer Statusgruppe bis eine Woche vor der Veranstaltung an unter: hochschuldidaktik@campus-flensburg.de.
 

Die hochschuldidaktischen Angebote finden im Rahmen des Projekts „MeQS – Mehr StudienQualität durch Synergie“ statt und werden durch das BMBF finanziert. Die Veranstaltungen stehen allen Lehrenden der Verbundhochschulen Fachhochschule Kiel und Europa-Universität Flensburg offen.